Der Comic im Kopf: Das Buch

Wenn ich in meinem Leben nur ein Buch machen dürfte, wäre es dieses. Es vereint meine Erfahrungen als Zeichner und Autor, die Einblicke, die ich als Schüler am Küchentisch von Ralf König bekommen durfte, und die Erfahrungen als Lehrer für Storytelling bei der Comicademy. Alles, was ich in den vergangenen zwölf Jahren lernen durfte, steht in diesem Buch.

Der Illustrator: Markus Hockenbrink

Markus kenne ich seit knapp zehn Jahren, er ist einer der talentiertesten Menschen, die ich kenne, und ein geborener Zeichner. Ihn für diese Buch gewinnen zu können, ist ein großes Privileg für mich. "Der Comic im Kopf" ist sein größtes Projekt bislang.

Der Verlag: ICOM
Der ICOM hat mich in den vergangenen Jahren sehr unterstützt, und ich habe ihm viel zu verdanken, deshalb habe ich nicht gezögert, als ich das Angebot bekam, "Der Comic im Kopf" dort zu verlegen. Der ICOM hat mir ermöglicht, ein sehr persönliches Buch zu schreiben, das auf diese Art nirgendwo anders möglich gewesen wäre.

Für wen ist dieses Buch:

Der Comic im Kopf" ist kein Buch, dass einen jungen Zeichner bei seinen ersten Gehversuchen im Comic begleiten kann. Es richtet sich an erfahrenere Zeichner und Autoren, die bereits grundsätzlich wissen, wie man einen Comic macht, und die in ihrem Storytelling einen Schritt weitergehen wollen. Comic kann mehr als Kasperletheater und Groschenromangeschichten.

Aus dem Inhalt:

1.    Vorwort: Was ist das mit den Stories ?   

2.    Von Schöpfungskraft und Schweinehunden: Der Weg zu eigenen Stories  
 

Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt: Ein Plädoyer - Eine kurze Geschichte des Erfolgs- Resistance: die Kraft, die uns zurückhält - Wie die Muse tickt: Die mentale Seite der Kreativität  - Chaos und Ordnung: Die zwei Schwestern in unserem Kopf - Struktur und Phantasie: Storytelling zwischen den beiden Extremen - Zeitmanagement - Das wurde nix: Die Top 10 des Scheiterns

3  Neunter unter Gleichen: Grenzen, Chancen, Möglichkeiten von Comics und anderen Medien   
  
Innere Welten: Gedanken und Gefühle - Stimmungen und Atmosphären - Fremde Epochen, Zeiten, Welten - Dialog - Action und Bewegung

4.    Warum es immer regnet, wenn wir weinen.   Thema - Setting - Hintergründe    

Story und Thema - Setting  - Der Hintergrund einer Szene - Die fremde Welt als Mehrwert der Geschichte  - Write what you know: die lebendige Welt   

5.    Gute Menschen - schlechte Menschen - echte Menschen: Figur und Charakter 

We don’t need another hero: Stereotypen machen flache Geschichten - Figuren die tanzen: Konzepte zur Figurenentwicklung -  Reale Menschen als Grundlage - Me, myself and I: Autobiografische Geschichten - Archetypen im Wesen und in der Story - Archetypen als Rollen in einer Geschichte -  Erzähl doch mal von dir: Fragen an die Figur   Figur und Charakter: Die äußere Gestalt  (Character Design)



6.    Was du nicht sagst! Dialog    
 Eine Einführung in das Scheitern menschlicher Kommunikation - Die „klassischen“ Aufgaben von Dialog in der Story - Untertöne –  Obertöne: Lebendiger Dialog  - Dialog und Werturteile - Dialog und verborgene Ziele und Absichten  - Dialog im Comic: Praxis - Vorteile und Nachteile von Hand- und Computerlettering  - Text und das Tempo der Szene- Pacing: Das Takten von Dialog und Text - Aufgaben von Pacing bei Dialog - Inszenierung von Dialog:  Die Stellung der Sprecher zueinander - Stellungen der Personen und ihre Subtexte - Körpersprache - Gesten und Nebenhandlungen





7.    Menschen, Taten, Schicksal: Plot und Struktur  

  Leben und Plot - Plot und Struktur    - Gehe über Los: Eine kurze Geschichte der Plottheorie    - Die Heldenreise: Stories als Metaphern   -  Dreiaktstruktur beleuchtet: die Heldenreise Hollywoods  - Anfang - Mitte - Schluss: Formen und Aufgaben - Von der Totalen ins Detail - und umgekehrt: Die Kamera auf den Anfangsseiten  -   In the Mood: Einstimmung und Ausklang in den ersten und letzten Bildern einer Szene - Into the great white open: Die Mitte der Geschichte  -  Plot Toolbox: Werkzeuge für den Verlauf der Story - Nichts wird, wie es war: Der Schluss  - Einige Plotkonzepte in Bildern  - Aus langen Geschichten kurze machen: Wo man ansetzt, was man wegschneidet.     - Alternative Storykonzepte - Konzepte für Kurzgeschichten.   



8.    Das Runde kommt ins Eckige: Vom Script zur Comicseite 
   

Das Script  - Die Comicseite  - Vom strengen Raster zu variableren Layouts - Beispiel: Das Script in Panels - Seitenformate - Größe von Originalseite und Druckseite - Von den Thumbnails zum Seitenlayout  - Hilfsmittel: Lineal, Zeichenbrett, Layoutprogramm - Panels: Hochformat und Querformat - Spezielle Panelformen und ihre Aufgaben - Seitenübergänge (Transitions)  -

9.   I did it my way: Comiczeichner und ihre Arbeitsweisen  
   

Werkstattbesuch: Ralf König  - Werkstattbesuch: Jan Suski  - That’s how I do it:  Zeichner und ihre Herangehensweisen: Flix     Alex Robinson - Gerhard Schlegel - Tobi Dahmen  - Vom Script zum Comicszene : praktische Umsetzung    





10.    Bild und Story: Hilfsmittel des Visuellen Erzählens  

Comics, Kunst und Design  - Comic, Film und Fotografie - Kameraeinstellungen - Zoom - Perspektive und Blickwinkel -  Action im Comic

11. Bild und Wort:  Was Comics können, können nur Comics.

Bild und das geschriebene Wort - Captions und ihre Einsatzmöglichkeiten- Point of view - Buchstaben als Bild

12. Kleine Siege: Nachwort. Ein Fazit aus 12 Jahren Comicszene.